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Fünf Fragen an Markus Küttner, Unterhaltungschef bei RTL Deutschland
Fünf Fragen an Markus Küttner, Unterhaltungschef bei RTL Deutschland, zur Ausgabe 2026 des Erfolgsformats Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Mit durchschnittlich 4,4 Millionen Zuschauern pro Folge zählt Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (IBES) zu den erfolgreichsten Formaten von RTL Deutschland – und ist zugleich ein wichtiger Anziehungspunkt für Werbekunden. Nachdem Markus Küttner die Idee zunächst seinem Vorgesetzten bei RTL Deutschland vorgestellt hatte, ist er seit Beginn an an der deutschen Ausgabe von IBES beteiligt. Im Folgenden spricht Markus darüber, wie IBES entstanden ist, warum die Show bis heute begeistert – und welche Momente diese Staffel besonders gemacht haben.

1. Bei den RTL Group Orientation Days 2024 hast du IBES als „die Liebe deines Fernsehlebens” bezeichnet. Wie bist du von Anfang an in die Sendung eingebunden gewesen – und an welchen Aspekten der Produktion hast du in der letzten Staffel mitgearbeitet? 

Das Dschungelcamp begleitet mich seit Staffel 1. Man kann also sagen, wir sind gemeinsam älter geworden. Die Vorbereitung für eine neue Staffel beginnt schon wenige Wochen nach Ende der alten und ich bin in alle wichtigen Entscheidungen involviert – insbesondere die Frage, welche Stars wir verpflichten wollen.

Und vor Ort in Australien bin ich bis heute nah dran am täglichen Ablauf. Ich schaue mir an, was im Camp passiert, wer welche Geschichte erzählt und wo wir genauer hinschauen müssen. Denn der Dschungel verzeiht keine Unaufmerksamkeit. Wer kurz nicht hinschaut, verpasst entweder einen großen Moment oder eine ziemlich gute Pointe.

2. In Deutschland ist die Show als „Dschungelcamp“ bekannt. Kannst du für unser internationales Publikum die Show und ihre Elemente beschreiben?

IBES ist ein Reality-Format mit sehr klaren Regeln. Zwölf prominente Persönlichkeiten ziehen für gut zwei Wochen in den australischen Dschungel. Komfort und Luxus bleiben – bis auf zwei Luxusartikel pro Camper – draußen. Dazu kommen tägliche Prüfungen, die man zu Hause eher nicht nachspielen möchte. Entscheidend ist aber das Zusammenleben. Da prallen unterschiedliche Meinungen, Temperamente und Lebensentwürfe aufeinander. Das Publikum ist jeden Abend dabei und entscheidet per Voting mit. Am Ende gewinnt, wer am längsten durchhält und dabei erkennbar er selbst bleibt.

3. Warum ist IBES deiner Meinung nach in Deutschland so beliebt?

Das Dschungelcamp ist gnadenlos ehrlich. Die Zuschauer merken sehr schnell, wer etwas vorspielt und wer nicht. Dazu kommt die tägliche Erzählweise. Jeden Abend passiert etwas, über das man sprechen will. IBES ist Lagerfeuerfernsehen im besten Sinne. Man schaut es gemeinsam und redet am nächsten Morgen drüber oder sogar schon währenddessen in den sozialen Medien. Da ist Streit, da ist Nähe, da sind leise Momente. Und trotzdem wirkt nichts konstruiert. Genau das macht IBES so stark. Die Menschen bleiben dran, im linearen Fernsehen und auf RTL+. Sie wissen, dass sie jeden Abend etwas bekommen, worüber man reden will. Diese Verlässlichkeit ist ein großer Grund für den Erfolg. Für die Zuschauer genauso wie für die Werbepartner.

4. 2025 wurde IBES zum ersten Mal zur Hauptsendezeit ausgestrahlt. Was war 2026 neu?

Die Primetime hat dem Format sehr gut getan. 2026 haben wir zum Start noch eine Schippe draufgelegt. Wir sind mit zwei Camps gestartet. Dem Hauptcamp und "Snake Rock". Zwei Gruppen, zwei Dynamiken, zwei sehr unterschiedliche Stimmungen. In der ersten Prüfung ging es direkt gegeneinander. Um Sterne, um Essen, um die bessere Ausgangslage. Wer verloren hat, wusste ziemlich schnell, wie sich Reis und Bohnen anfühlen. Das war kein langsames Warmwerden. Die Staffel war vom ersten Abend an im Spiel.

5. Was ist deine schönste Erinnerung an IBES 2026?

Mein Lieblingsmoment aus dieser Staffel lässt sich nicht auf eine einzelne Szene reduzieren. Es sind die Begegnungen zwischen den Campern, die mir besonders im Kopf geblieben sind. Die Dynamik zwischen Samira und Eva war von Anfang an sehr präsent. Da war viel Vorgeschichte, viel Emotion, und trotzdem auch Bewegung. Gil und Ariel waren ebenfalls dauerpräsent. Und Figuren wie Mirja, Hubert, Patrick und Simone haben mit Ruhe, Humor oder Haltung Kontrapunkte gesetzt. Gerade diese Mischung hat hervorragend funktioniert. Sehr unterschiedliche Menschen, die am Lagerfeuer aufeinandertreffen und miteinander klarkommen müssen. Wenn man dann sieht, wie sich Beziehungen verschieben, wie sich Fronten lösen oder neu bilden, dann zeigt sich, was dieses Format kann. Genau solche Momente bleiben für mich.

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